Resonanzen

31. März 2018

Ein mutiges Buch

»Ihrer Bitte, meine Einschätzung (…) verwenden zu dürfen, (…) gebe ich gern statt. Sie wissen sicher selbst, wo die Mitteilung einer solchen Einschätzung durch mich mehr schaden als nützen würde.«

Papst emeritus Benedikt XVI.

 •

1. Juli 2019

Scharfe und oft überraschende Denkanstöße

Mitteilungen des Instituts für Europäische Kulturgeschichte an der Universität Augsburg

»Das vorliegende Sachbuch zählt zu denjenigen Beiträgen, die (…) im außeruniversitären Raum entstanden, universitär-wissenschaftlich aber Aufmerksamkeit beanspruchen dürfen. (Denn) das Anliegen der anspruchsvoll, aber gleichzeitig erfrischend metaphernreich, pointiert und polemisch argumentierenden Marginaliensammlung oder »Skizze« ist fundamental.« 

 Prof. Dr. Wolfgang E. J. Weber

 

 

 28. Juni 2019

 »Höhere Spielerei«

 

 »Ein Buch, das in vielerlei Hinsicht den Reiz des Besonderen hat. (…) Eigentlich ist das ein unmögliches Buch. Man hört hoffentlich durch, daß ich das mit ganz viel Sympathie sage. (…) In dem Buch wird den Spuren eines »Verrats am Kreuz« (Thomas Mann) nachgegangen.«

Dr. Gerd. B. Achenbach in seinem Vorwort zum Vortrag von Horst G. Herrmann

 

 

25. Juni 2019

»Dortmund, wir haben ein Problem«

 

»Herrmann entwickelt (…) höchst anregende Gedankengänge, die (…) ein subtiles Gewebe ergeben. Stilistisch brillant, pointiert zupackend, plastisch, dabei aber höchst belesen und einen Palimpsest im Gespräch der Lebenden und der Toten (M. Bloch) entfaltend. (…) Ja, Herrmann liebt es zuzuspitzen, er fordert auch Widerspruch und Argument heraus. Dies gibt seinem Buch einen konfrontativen und zugleich tief humanen, nämlich dialogischen Charakter. Er destruiert in heilsamer Absicht, er dekonstruiert im Sinn einer sachlichen Apologetik. Er zeigt zudem eindrucksvoll, wie recht Nietzsche mit der Bemerkung hatte, erlöster müssten die Christen aussehen, wenn er an ihr Zeugnis glauben solle. Nochmal: »Dortmund, wir haben ein Problem.« Vermutlich sogar mehrere.«

Prof. Dr. Harald Seubert

 

 

31. Mai 2019

Zur Genealogie der Hypermoral

 

»Man möchte meinen, der Bielefelder Philosoph (Niklas Luhmann) hätte im Visier gehabt, was Horst G. Herrmann »Moralapostolat« nennt. Nämlich den Absolutismus der Gesinnungsethik, den wuchernden Moraldämonismus, den in die Wissensräume der Objektivität vordringenden zivilreligiösen Glaubenskitsch. Das Hauptkennzeichen dieser Moral ist die Selbstgerechtigkeit ihrer Boten, und das auch da, wo sie sich anscheinend selber anklagen. Insofern trifft der Titel Im Moralapostolat ins Schwarze, nämlich ins Herz jener neuen Art Finsternis, die sich selbst für hell und aufgeklärt hält.« 

Sebastian Kleinschmidt

 

 

17. Dezember 2018

Wirksames Antidot

Schweizerische Zeitschrift für Religions- und Kulturgeschichte

»Wer all diesen Aktivitäten (rund um die Lutherdekade) wenig oder nichts abgewinnen konnte, darf sich nun am Buch von Horst G. Hermann erfreuen. (…) Der Stil des Werks ist nicht wissenschaftlich trocken, sondern eher essaihaft-journalistisch. Hermann hat eine ungemeine Lust an spitzen, paradoxen, ironischen und artifiziellen Formulierungen, schon bei den von ihm als »Marginalien« bezeichneten Kapitelüberschriften und dann auf fast jeder Seite im Text. Darüber kann man sich amüsieren oder ärgern, dem Inhalt tun sie indes keinen Abbruch.«

Prof. Dr. Peter Hersche

 

 

7. November 2018

Moral als Erbe der Reformation

 

»Liest man (…) das Buch von der ersten bis zur letzten Seite, so zeigt sich nicht nur die philosophische, sondern vor allem auch die hohe theologische und kirchengeschichtliche Bildung des Verfassers und seine hervorragende Kenntnis der Forschungsliteratur. (…) Herrmanns Buch provoziert! Er provoziert Protestanten, Ökumeniker, ökumenisch gesinnte Katholiken. Aber er provoziert so gebildet, auf so hohem intellektuellen Niveau und doch für jedermann verständlich und in vieler Hinsicht Denkanstöße gebend, daß sein Buch gewiß nicht als Provokation abgetan werden darf.«

Prof. Dr. Dr. Harm Klueting

 

 

18. Oktober 2018

Die Lust, an allem Schuld zu sein

 

  »Die Erbsünde geht, der Verdacht bleibt«, schreibt der Philosoph Horst G. Hermann. Nach der Verabschiedung der Erbsünde und des Jüngsten Gerichts seien »Sündenfälle und Jüngste Gerichte aller Art« entstanden, »Projektionsflächen für die Arbeit an einem zivilreligiösen Glauben, der einer Überhöhung und Verabsolutierung von Schuldzusammenhängen ebenso bedarf wie der unnachsichtigen Verfolgung ihrer Leugnung oder Relativierung.«

Ulrich Greiner

 

 

16. Oktober 2018 

Kein Gewitter zu Stotternheim

   Deutsches Pfarrerblatt

»Man kann Herrmanns Anti-Luther-Philippika nicht ignorieren, weil seine Kritik nicht nur die heutigen protestantischen Schmerzpunkte trifft, sondern auch therapeutische Anregungen enthält. Sein Hinweis auf das hier immer noch nachhaltig andere, in einem bestimmten Sinn fraglos auch signifikant christlichere Beispiel der Orthodoxie ist mehr als bedenkenswert. Und Herrmanns Studie zeigt noch einmal mit aller Deutlichkeit: Was heute als »Einheitsarbeit« im so genannten »Ökumenischen Diskurs« praktiziert wird, ist zwar, im Bilde gesprochen, einen Kilometer breit, aber nur einen Zentimeter tief.«

Dr. Karl Richard Ziegert

 

 

19. September 2018

Was ist Theologie? oder das Schweigen des Systematikers

 

In seiner F.A.Z.-Rezension vom 19. September 2018 weicht der evangelische Theologe Friedrich Wilhelm Graf dem Blick des Buches auf die Abgründe der protestantischen Systematik aus. Er wäre dabei den Blicken anderer Protestanten begegnet.

 

 

19. September 2018

Luther und die barbarischen Folgen

 

 »Nach den vielen Lobgesängen auf Luthers Reformation will Horst G. Herrmann (…) die diversen Protestantismen kritisch analysieren. Wer intellektuellen Streit als Chance zum Gewinn an Klarheit schätzt, kann dies nur begrüßen.«

Friedrich Wilhelm Graf

 

 

16. Juli 2018

Widersagst Du dem Satan?

Philosophia Perennis

»Begriffe wie »Europa«, »Schutzsuchende«, »Erinnerungskultur« aber auch »Obergrenze« und »Masterplan« werden wie eine Monstranz vor sich hergetragen. Dass Fronleichnam, wo man mit dem Allerheiligsten auf die Straße geht, ein rein katholisches Fest ist, kann keiner mehr behaupten. Jeder Tag ist nun Fronleichnam und die Hostie trägt nun viele Namen.«

Horst G. Herrmann

 

 

11. Juli 2018

Interview mit Horst G. Herrmann zum Nachhören

 

 

 


11. Juli 2018

Die politische Einmischung der Kirche halte ich für verfehlt

 

„Die Agenda der Reformatoren war ganz früh auch deswegen eine hochmoralische, weil sie mit Exklusion gearbeitet hat, mit Ächtung. Es ging um die Ächtung von Frauenklöstern, es ging um die Ächtung von Prostitution. Ächtung war der Modus der Durchsetzung der Reformation. Die Produktion von Unwörtern, die es vorher überhaupt nicht gab, Unzucht zum Beispiel. Das, was wir heute erleben, hat ganz viel mit einem konfessionell kollektiven schlechten Gewissen zu tun, was massiv bearbeitet wird.“

 

11. Juli 2018

Evangelische Kirche ist zu nah an der Macht

 

»Der Philosoph und Buchautor Horst G. Herrmann hat der evangelischen Kirche eine zu große Nähe zur Macht vorgeworfen.«

 

24. Mai 2018

Benedikt XVI. lobt deutsche Neuerscheinung: »Ein mutiges Buch«

Philosophia Perennis

»Da unlängst publik wurde, welche Bücher der emeritierte Papst ausdrücklich nicht lesen und beurteilen wollte, nämlich die »elf Heftchen über die Theologie von Papst Franziskus«, ist die Einschätzung Benedikts, Im Moralapostolat sei »ein mutiges Buch«, nicht hoch genug zu hängen. Möglicherweise ist es eine der letzten Lesetips, die wir von jemandem erhalten, den spätere Generationen als einen Kirchenlehrer verehren werden.«

Dr. Dr. David Berger

 

24. Januar 2018

»Wittenberg, wir haben ein Problem.«

 

»Mittenrein in die vielfach umsäuselte Lutherdekade kracht dieses Buch!«

Ellen Kositza

 


16. Januar 2018

Moral und Hypermoral

kanal schnellroda

»Scharf, gründlich und polemisch geht Horst Herrmann mit der lutherischen Ambivalenzfeindlichkeit, mit seiner hygienischen Alternativlosigkeit und seiner hochmoralischen Unduldsamkeit ins Gericht.«

Ellen Kositza