Resonanzen

7. November 2018

Moral als Erbe der Reformation

»Liest man (…) das Buch von der ersten bis zur letzten Seite, so zeigt sich nicht nur die philosophische, sondern vor allem auch die hohe theologische und kirchengeschichtliche Bildung des Verfassers und seine hervorragende Kenntnis der Forschungsliteratur. (…) Herrmanns Buch provoziert! Er provoziert Protestanten, Ökumeniker, ökumenisch gesinnte Katholiken. Aber er provoziert so gebildet, auf so hohem intellektuellen Niveau und doch für jedermann verständlich und in vieler Hinsicht Denkanstöße gebend, daß sein Buch gewiß nicht als Provokation abgetan werden darf.«

Prof. Dr. Dr. Harm Klueting

 

16. Oktober 2018

Kein Gewitter zu Stotternheim

   Deutsches Pfarrerblatt

»Man kann Herrmanns Anti-Luther-Philippika nicht ignorieren, weil seine Kritik nicht nur die heutigen protestantischen Schmerzpunkte trifft, sondern auch therapeutische Anregungen enthält. Sein Hinweis auf das hier immer noch nachhaltig andere, in einem bestimmten Sinn fraglos auch signifikant christlichere Beispiel der Orthodoxie ist mehr als bedenkenswert. Und Herrmanns Studie zeigt noch einmal mit aller Deutlichkeit: Was heute als »Einheitsarbeit« im so genannten »Ökumenischen Diskurs« praktiziert wird, ist zwar, im Bilde gesprochen, einen Kilometer breit, aber nur einen Zentimeter tief.«

Dr. Karl Richard Ziegert

 

19. September 2018

Was ist Theologie? oder das Schweigen des Systematikers

In seiner F.A.Z.-Rezension vom 19. September 2018 weicht der evangelische Theologe Friedrich Wilhelm Graf dem Blick des Buches auf die Abgründe der protestantischen Systematik aus. Er wäre dabei den Blicken anderer Protestanten begegnet.

 

16. Juli 2018

Widersagst Du dem Satan?

„Meine Vermutung oder Befürchtung: Entweder wir treten die Flucht nach vorne an und lassen das moralapostolische Setting möglichst schnell hinter uns – oder uns drohen neue, eventuell blutige Konfessionskriege, jenseits der alten Konfessionsschranken.“

 

11. Juli 2018

Interview mit Horst G. Herrmann zum Nachhören

 

11. Juli 2018

Die politische Einmischung der Kirche halte ich für verfehlt

„Die Agenda der Reformatoren war ganz früh auch deswegen eine hochmoralische, weil sie mit Exklusion gearbeitet hat, mit Ächtung. Es ging um die Ächtung von Frauenklöstern, es ging um die Ächtung von Prostitution. Ächtung war der Modus der Durchsetzung der Reformation. Die Produktion von Unwörtern, die es vorher überhaupt nicht gab, Unzucht zum Beispiel. Das, was wir heute erleben, hat ganz viel mit einem konfessionell kollektiven schlechten Gewissen zu tun, was massiv bearbeitet wird.“

 

11. Juli 2018

Evangelische Kirche ist zu nah an der Macht

„Herrmann meinte, die Zivilgesellschaft habe Züge einer Zivilreligion, einer Gesinnungstheokratie angenommen.“